Wartezeit: Stunden statt Wochen
Digitale Gästefotos sind sofort sichtbar und laufen noch am Fest als Diashow. Ein Film muss erst entwickelt werden, und die Entwicklung dauert je nach Labor und Auslastung.
Einwegkameras auf den Tischen sind eine schöne Idee mit drei bekannten Schwachstellen: einsammeln, entwickeln, warten. Was ein Album stattdessen macht.
Swiss made · Hosting in der EU · keine Tracker
Die Mechanik ist charmant: eine Kamera pro Tisch, 27 Aufnahmen, alle machen mit. Was danach passiert, ist weniger charmant. Am Ende des Abends müssen die Kameras eingesammelt werden — und zwar alle, auch die, die jemand in die Handtasche gesteckt hat. Dann werden sie entwickelt, und dann wird gewartet.
Die Ausbeute ist der zweite Punkt. Ein Film hat keinen Bildschirm: niemand sieht, ob das Bild unscharf, unterbelichtet oder von einem Daumen halb verdeckt ist. In dunklen Innenräumen — also während des Essens und der ganzen Tanzfläche — arbeitet der eingebaute Blitz auf zwei bis drei Meter, und alles dahinter bleibt schwarz.
Der dritte Punkt sind die Kosten, und die sind ehrlicherweise zweiteilig: Man zahlt die Kameras und danach noch einmal die Entwicklung. Wie hoch beides ausfällt, hängt vom Anbieter ab; wir nennen hier bewusst keine Zahl, die wir nicht belegen können. Rechnet vor dem Kauf beide Posten zusammen — pro Tisch, nicht pro Kamera.
Dieselbe Idee, dasselbe Möbel: eine Karte pro Tisch. Nur dass die Kamera schon in der Tasche jedes Gastes liegt.
Ein Telefon hat einen Bildschirm. Ein misslungenes Bild wird sofort wiederholt, statt sechs Wochen später als Ausschuss aufzutauchen.
Die Bilder sind am selben Abend da. Nichts muss zurückgegeben, verschickt oder abgeholt werden.
Digitale Gästefotos sind sofort sichtbar und laufen noch am Fest als Diashow. Ein Film muss erst entwickelt werden, und die Entwicklung dauert je nach Labor und Auslastung.
27 Aufnahmen pro Kamera, ohne Kontrolle über das Ergebnis. Digital gibt es keine feste Bildzahl pro Tisch und keine misslungene Aufnahme, die niemandem auffällt.
Keine Kameras einsammeln, nichts ins Labor bringen, nichts abholen. Das ist der Teil, der nach der Hochzeit anfällt — also genau dann, wenn niemand mehr Lust darauf hat.
Ein Film kann keine Rede aufnehmen. Migumento nimmt Videos bis ein Gigabyte, ohne Verkleinerung.
Ehrlich bleibt ehrlich: Es gibt Gründe für den Film, und keiner davon ist technisch.
Beides zusammen geht auch: Kameras auf den Tischen für den Look, das Album für alles, was danach noch passiert. Die entwickelten Bilder lassen sich abfotografieren oder scannen und im selben Album ablegen.
Verglichen werden nur Eigenschaften, die sich nachprüfen lassen. Wo eine Angabe je nach Anbieter oder Labor schwankt, steht das so da statt einer erfundenen Zahl.
| Einwegkamera auf dem Tisch | Migumento | |
|---|---|---|
| Anschaffung | je nach Anbieter, pro Kamera | einmalig pro Event, ab CHF 19.00 |
| Zusatzkosten danach | Entwicklung, je nach Labor | keine |
| Bilder sichtbar | nach der Entwicklung | sofort, noch am Fest |
| Bildzahl | 27 Aufnahmen pro Kamera (typisch) | keine feste Zahl pro Tisch |
| Kontrolle über das Ergebnis | keine — kein Bildschirm | Gast sieht das Bild sofort |
| Dunkler Saal | Blitzreichweite zwei bis drei Meter | die Kamera des Gasts, mit ihrer Nachtfunktion |
| Video | nein | ja, bis 1 GB pro Video |
| Logistik nach dem Fest | einsammeln, entwickeln, abholen | keine |
| Live-Diashow im Saal | nein | ja |
| Look | Film — nicht digital reproduzierbar | digital |
Wollt ihr den Film-Look oder ein Objekt auf dem Tisch, nehmt die Einwegkamera — dafür gibt es keinen digitalen Ersatz. Geht es euch um vollständige, brauchbare Bilder ohne Nachspiel, nehmt das Album. Beides zusammen ist die teurere, aber vollständigere Variante.
Gratis sammeln — alle Gäste, alle Fotos, Videos inbegriffen. Bezahlt werden zwei Dinge: der Download der Originale über 500 MB Eventgrösse hinaus, und die Online-Zeit über 3 Monate hinaus.
Einmalig pro Event, kein Abo, in Schweizer Franken. Ein bezahltes Event ist 12 Monate ab dem Ende des Anlasses erreichbar. Passt es nicht, bekommt ihr innerhalb von 30 Tagen euer Geld zurück — AGB.
Üblich ist eine pro Tisch. Rechnet mit 27 Aufnahmen pro Kamera und damit, dass ein Teil davon nicht verwendbar ist — die Zahl ist der Grund, warum viele Paare zusätzlich digital sammeln.
Das hängt vom Anbieter und der Stückzahl ab, und die Entwicklung kommt separat dazu. Wir nennen hier keine Zahl, die wir nicht belegen können — rechnet beide Posten zusammen und pro Tisch.
Ja, und das ist eine verbreitete Lösung: Kameras für den Look, Album für die Vollständigkeit. Die entwickelten Bilder könnt ihr scannen oder abfotografieren und ins selbe Album legen.
Ja, so wie das Telefon sie gespeichert hat — bis 50 Megabyte pro Foto. Nichts wird verkleinert.
Nein. QR-Code scannen oder Link öffnen genügt; das Album läuft im Browser, den das Telefon schon hat.
Sammeln ist gratis. Bezahlt werden der Download der Originale über die Gratis-Grenze hinaus und die Online-Zeit über drei Monate hinaus — einmalig pro Event, kein Abo. Die Stufen stehen weiter unten.
Legt das Album an, bevor die Tischkarten in den Druck gehen — der QR-Code passt auf dieselbe Karte.