Migumento Album erstellen

Datenschutzerklärung

Welche Daten wir verarbeiten, wozu, wer sie sonst noch sieht — und was wir bewusst nicht tun.

1 · Verantwortliche Stelle

Verantwortlich für die Bearbeitung eurer Personendaten im Sinne des Schweizer Datenschutzgesetzes (DSG) ist:

Michael Bolliger
Earhart-Strasse 19
8152 Glattpark (Opfikon)
Schweiz
info@migumento.com

Wir sind ein Einzelunternehmen und haben keine Datenschutzbeauftragte. Alle Anfragen gehen direkt an die Adresse oben und werden von der dort genannten Person beantwortet.

2 · Welche Daten wir verarbeiten

Als gastgebende Person

Als Gast

Wenn etwas kaputtgeht

Technisch, bei jedem Aufruf

3 · Was auf eurem Gerät bleibt, und die zwei Cookies

Das meiste, was Migumento sich merkt, liegt lokal auf eurem Gerät und wird nie an einen Server gesendet: die Kennung, an der euer Browser eure eigenen Uploads wiedererkennt, welche Alben seit eurem letzten Besuch neue Fotos haben, eure Farb- und Anzeigeeinstellungen, und Uploads, die noch in der Warteschlange stehen.

Eine Ausnahme, seit es „Angeschaut" gibt: welche einzelnen Fotos ihr geöffnet habt, wird an den Server gesendet — siehe Abschnitt 2. „Welche Alben sind neu für mich" bleibt dagegen rein lokal; das ist eine andere Sache und verlässt euer Gerät nicht.

Auch eure Favoriten liegen auf dem Server, und zwar absichtlich: Damit die Liste auf allen euren Geräten dieselbe ist und damit ihr genau diese Fotos herunterladen könnt, muss der Server wissen, welche es sind. Lesen kann sie trotzdem nur, wer sie angelegt hat. Auf eurem Gerät liegt zusätzlich eine Kopie, damit die Sterne schon im ersten Moment stehen und nicht erst nachträglich erscheinen.

Zwei kleine Cookies gehen bei jedem Aufruf doch mit, weil der Server sie braucht, um die erste Seite richtig zu zeichnen statt sie gleich wieder zu korrigieren:

Beide gelten nur für dieses eine Event, enthalten keine Kennung von euch und dienen keiner Auswertung. Es sind keine Tracking-Cookies, sie kommen von niemand anderem als uns, und darum gibt es hier auch kein Cookie-Banner. Ihr werdet sie und alles andere los, indem ihr die Website-Daten in eurem Browser löscht.

4 · Standortdaten in euren Fotos

Eine Kamera schreibt in jedes Bild unsichtbare Zusatzangaben — Zeitpunkt, Kameramodell, und bei vielen Telefonen die Koordinaten des Aufnahmeorts. Wir entfernen diese Angaben nicht: sie sind Teil der Aufnahme, und wer sein Event später herunterlädt, soll genau die Datei zurückbekommen, die aufgenommen wurde — mit dem echten Zeitpunkt und allem, was dazugehört.

Das heisst aber auch: Wer Zugriff auf ein Event hat und ein Original herunterlädt, kann daraus den Aufnahmeort ablesen. Wenn ihr das nicht möchtet, schaltet die Standorterfassung in eurer Kamera-App aus, bevor ihr fotografiert. Auf der Website selbst wird nie ein Ort angezeigt und keine Karte gezeichnet.

Bei Videos gilt das nur fürs Original. Die Fassung, die in der App abgespielt wird, rechnen wir selbst neu — dabei fallen die Zusatzangaben des Geräts weg, die Koordinaten inbegriffen. Wer ein Video also nur anschaut, sieht keinen Ort; wer das Original herunterlädt, schon.

5 · Zahlungen

Bezahlt wird über Stripe. Kartennummern, TWINT-Angaben und alles Vergleichbare werden direkt von Stripe erhoben und verarbeitet — wir sehen sie nie und speichern sie nirgends. Zu uns zurück kommen nur: dass eine Zahlung erfolgreich war, über welchen Betrag, und eine Referenznummer.

Anbieterin ist Stripe Payments Europe Ltd., Irland, für europäische Zahlungen, mit der Stripe, Inc. (USA) als Konzernmutter. Deren Datenschutzerklärung: stripe.com/privacy.

Liegt eure Rechnungsadresse ausserhalb der Schweiz, ist Stripe die eingetragene Händlerin des Kaufs (Link, LLC (Stripe)) und für diese Zahlung eigenständig verantwortlich — sie erhebt eure Rechnungsangaben für sich, stellt die Quittung aus und braucht sie für ihre eigenen steuerlichen Pflichten.

6 · Wer die Daten sonst noch verarbeitet

So wenige wie möglich, und alle als Auftragsbearbeiter — sie dürfen die Daten ausschliesslich für uns verarbeiten, nicht für eigene Zwecke.

Eine Ausnahme: Bei einer Rechnungsadresse ausserhalb der Schweiz ist Stripe für die Zahlung selbst nicht Auftragsbearbeiterin, sondern als eingetragene Händlerin eigenständig verantwortlich (siehe Abschnitt 5).

WerWofürWo
Hetzner Online GmbH Server, auf dem die Anwendung läuft — und die Sicherungskopie der Originaldateien, die nicht öffentlich zugänglich ist Nürnberg und Falkenstein, Deutschland
Supabase Inc. Datenbank und Speicher für Fotos und Videos EU / USA
Stripe Payments Europe Ltd. Zahlungsabwicklung Irland / USA
Link, LLC (Stripe) Eingetragene Händlerin bei einer Rechnungsadresse ausserhalb der Schweiz — keine Auftragsbearbeiterin, sondern eigenständig verantwortlich für diese Zahlung, die Quittung und die dort geschuldete Mehrwertsteuer USA
Scaleway SAS Versand unserer E-Mails Paris, Frankreich
BunnyWay d.o.o. (bunny.net) Auslieferung der Bilder über ein Content-Delivery-Netzwerk — die Bilder werden dafür an Edge-Standorten zwischengespeichert Ljubljana, Slowenien (Edge-Standorte in der EU)

Soweit dabei Daten in die USA gelangen, stützen wir uns auf die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission und den Angemessenheitsbeschluss des Bundesrats zum Swiss-U.S. Data Privacy Framework. Wir verkaufen keine Daten und geben sie an niemanden weiter, der hier nicht steht — ausser ihr weist selbst einen Export in euer eigenes Google-Konto an (Abschnitt 7) oder wir sind gesetzlich dazu verpflichtet.

Google steht aus genau diesem Grund nicht in der Tabelle: Beim Export arbeitet Google nicht für uns, sondern für euch, in eurem eigenen Konto und unter eurer eigenen Vereinbarung mit Google. Was dabei passiert, steht im nächsten Abschnitt.

7 · Export in euer eigenes Google-Konto

Migumento kann die Fotos und Videos eines Events in euer eigenes Google Drive oder in eure eigenen Google Fotos kopieren. Das geschieht nur dann, wenn ihr selbst ein Google-Konto verbindet und den Export startet. Ohne diesen Schritt geht nichts an Google — es gibt keinen automatischen, keinen geplanten und keinen nachträglichen Export, und für Gäste gibt es ihn überhaupt nicht. Beim Verbinden leiten wir euch zu Google weiter; dabei sieht Google eure IP-Adresse, wie bei jedem Aufruf einer Website.

Übertragen werden: die Fotos und Videos, die ihr für diesen Export ausgewählt habt, ihre Dateinamen und ihr Aufnahmezeitpunkt. Dazu kommt der Name des Anlasses und des Albums — bei Google Drive als Namen der Ordner, in denen die Dateien liegen, bei Google Fotos als Text bei jedem Bild, damit ihr die Aufnahmen dort wiederfindet. An jede Datei in Google Drive hängen wir ausserdem eine technische Kennung der Aufnahme; und wenn ihr den Export nach Google Drive als ein einziges Archiv (ZIP) verlangt, trägt dieses Archiv die Kennung des Exports. Daran erkennt ein zweiter Export, was schon oben ist, statt alles ein zweites Mal hochzuladen. Es sind Zeichenfolgen ohne Bedeutung ausserhalb unseres Dienstes, und Google gibt sie nur unserer eigenen Anwendung heraus — in eurem Google Drive seht ihr davon nichts.

Ein Original geht so hinüber, wie es aufgenommen wurde — mit allen unsichtbaren Zusatzangaben der Kamera aus Abschnitt 4, den Koordinaten des Aufnahmeorts inbegriffen. Wir entfernen sie beim Export so wenig, wie wir sie beim Herunterladen entfernen. Nur wenn ihr für den Export nach Google Drive die kleinere Fassung eines Fotos oder die umgerechnete Fassung eines Videos wählt, geht die neu gerechnete Datei hinüber, und die trägt diese Angaben nicht mehr. Nach Google Fotos gehen immer die Originale.

Nicht übertragen werden Namen von Gästen, Kommentare, Favoriten und E-Mail-Adressen. In eurem Google-Konto landen die Aufnahmen selbst, nicht die Angaben darüber, wer sie hochgeladen, favorisiert, kommentiert oder angeschaut hat.

Die Kopien liegen danach in eurem Konto, unter eurer eigenen Vereinbarung mit Google. Wir sind dabei nur der Weg und nicht der Empfänger; Google ist für diese Kopien nicht unser Auftragsbearbeiter und steht darum nicht in der Tabelle in Abschnitt 6. Was Google mit den Daten in eurem Konto macht, richtet sich nach Googles eigener Datenschutzerklärung: policies.google.com/privacy.

Wir können in euer Google-Konto hineinlegen, aber nicht darin lesen. Für eure Aufnahmen fragen wir genau zwei Berechtigungen an, und beide sind so eng, wie Google sie anbietet: bei Google Drive nur den Zugriff auf Dateien und Ordner, die unsere eigene Anwendung dort angelegt hat (drive.file) — alles, was vorher schon in eurem Google Drive lag, bleibt für uns unsichtbar. Bei Google Fotos nur das Hinzufügen (photoslibrary.appendonly): wir können Aufnahmen ablegen und ein Album dafür anlegen, eure Mediathek aber weder durchsuchen noch ansehen noch etwas daraus löschen. Dazu kommt beim Anmelden die Freigabe eurer Konto-Adresse (openid, email). Mehr fragen wir nicht an.

Von der Verbindung selbst speichern wir bei uns nur, was ein Export braucht: einen Zugang, den ihr uns bei Google erteilt und den wir nur verschlüsselt aufbewahren, damit ein Export laufen kann, ohne dass ihr euch dafür jedes Mal neu anmeldet; die E-Mail-Adresse des verbundenen Kontos, damit ihr seht, in welches Konto exportiert wird — viele Menschen haben mehr als eines, und in das falsche zu exportieren wäre nicht rückgängig zu machen; welche Berechtigungen ihr uns erteilt habt; sowie die Kennung des angelegten Ordners und der angelegten Alben, damit ein zweiter Export dieselben weiterverwendet, statt Zwillinge anzulegen. Kein Passwort, und keinen Zugriff auf Gmail, Kontakte oder Kalender.

Trennen könnt ihr jederzeit. In der Verwalten-Ansicht des Events gibt es «Trennen». Dabei geschieht zweierlei, und die beiden sind nicht gleich stark. Unseren Eintrag löschen wir in jedem Fall — danach haben wir weder diesen Zugang noch die Adresse eures Google-Kontos, und ein laufender Export wird gestoppt. Und wir fordern Google auf, die Berechtigung zu widerrufen — das ist eine Anfrage an Google, und im Normalfall führt Google sie aus. Erreicht sie Google nicht, oder lehnt Google sie ab, kann die Berechtigung in eurem Google-Konto weiter bestehen, obwohl bei uns nichts mehr davon übrig ist. Nachholen können wir den Widerruf dann nicht: der Zugang, mit dem das ginge, ist mit dem Eintrag gelöscht. Bei uns steht in beiden Fällen «Google-Konto getrennt» — diese Anzeige beschreibt unseren Eintrag und nicht euer Google-Konto.

Nachschauen und selbst entziehen könnt ihr die Berechtigung jederzeit, unabhängig von uns und ohne unser Zutun: in eurem Google-Konto unter «Sicherheit», bei den Drittanbieter-Apps mit Kontozugriff: myaccount.google.com. Dort steht, was wir in eurem Konto noch dürfen, und dort nehmt ihr es weg. Diese Stelle gehört euch, und sie ist die einzige, die euch die Antwort mit Sicherheit gibt.

Wird das Event gelöscht, verschwindet unser Eintrag mit ihm; Google fragen wir dabei nicht — hier gilt der Weg über euer Google-Konto also erst recht. Bei einem Widerruf direkt bei Google verliert unser Zugang sofort seine Gültigkeit; der Eintrag mit eurer Konto-Adresse bleibt dann aber noch stehen, damit wir euch überhaupt sagen können, welche Verbindung nicht mehr gilt — er verschwindet mit «Trennen» oder mit dem Event. Was bereits exportiert wurde, bleibt in eurem Konto liegen — es gehört euch, und wir kommen danach nicht mehr daran.

8 · Was wir nicht tun

9 · Wie lange wir etwas aufbewahren

10 · Eure Rechte

Ihr habt das Recht auf Auskunft über die Daten, die wir über euch bearbeiten, auf Berichtigung falscher Angaben, auf Löschung, auf Herausgabe in einem gängigen Format und darauf, einer Bearbeitung zu widersprechen. Eine Mail an info@migumento.com genügt — wir brauchen dafür kein Formular und keine Begründung.

Wenn ihr auf einem Foto in einem Event zu sehen seid und das nicht möchtet, schreibt uns ebenfalls. Ihr braucht dafür weder den Link zum Event noch die Zustimmung der gastgebenden Person.

Ihr könnt euch ausserdem beim Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten (EDÖB) in Bern beschweren.

11 · Sicherheit

Alles läuft ausschliesslich über verschlüsselte Verbindungen (TLS). Ein Event ist über einen langen, nicht erratbaren Link erreichbar; wer ihn nicht hat, kommt nicht hinein. Originaldateien werden nur über kurzlebige, einzeln signierte Links herausgegeben. Der Link zum Verwalten und der Link für die Gäste sind getrennt — der eine kann geteilt werden, ohne den anderen preiszugeben.

Das heisst aber auch: Wer den Link hat, ist drin. Gebt den Verwalten-Link nicht weiter.

Wir prüfen unseren Code laufend — automatisiert und KI-gestützt — und jede Änderung durchläuft vor der Veröffentlichung eine feste Test- und Prüfstrecke. Das ist Sorgfalt und keine Garantie: absolute Sicherheit gibt es im Internet nicht, und wir versprechen sie deshalb auch nicht. Was das für die Haftung bedeutet, steht in Abschnitt 12 der AGB.

12 · Änderungen

Wir passen diese Erklärung an, wenn sich am Produkt etwas ändert. Es gilt jeweils die hier veröffentlichte Fassung; das Datum unten sagt, wann sie zuletzt geändert wurde.

Stand: 1. September 2026